Flut

Kein Verlangen, keine Abneigung. Nichts. Eine unvergleichliche Leere.

Ich mache die Augen auf. Durch die Jalousie fällt feines Licht. Leise dringt das Treiben unten auf der Straße nach oben. Was war das für ein Traum? Wovon habe ich geträumt? Alles was davon übrig bleibt ist dieses Gefühl der Leere. Sie erdrückt mich und hält mich im Bett gefangen während ich versuche mich aus der Umklammerung des Schlafs zu befreien.

Tanja liegt neben mir. Bitte, lass sie weiter schlafen! Was würde ich nur tun wenn sie nun aufwachen würde? Mit Schaudern erinnere ich mich an ihr albernes Getue auf der Party am Abend zuvor. Ungläubig und ohnmächtig musste ich Ihrem bunten Treiben gestern zusehen. Dieses Lachen, das sie uns zeigte, ließ ihr Gesicht zur Grimasse werden; richtig abstoßend.

Doch da kommt sie. Warm füllt die Wut meinen Magen, lässt mich die Zähne zusammen beißen. Ich könnte sie jetzt über den Balkon heben, ihr nachschauen während sie die fünf Stockwerke nach unten fällt Mein Gott, hab ich eine Wut im Bauch. Wie kann ich nur entkommen?

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2 Responses to Flut

  1. Tanja sagt:

    Was ist das den?
    Sollte mir ernsthaft Sorgen um Dich machen!

  2. dominoz sagt:

    Danke der Nachfrage. Mittlerweile hab ich mich wieder beruhigt. Die nächsten Tage werde ich wieder einen neuen Eintrag zu uns verfassen. Der wird einiges positiver. Also Kopf hoch!

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