Online-Petition gegen Internetsperren ein Erfolg?

8. Mai 2009

Bisher haben über 52.000 Menschen die Online-Petition gegen Internetsperren unterzeichnet, melden Golem und heise. Nun wird sich der Petitionsausschuss des Bundestag damit befassen müssen. Dort werden, so befürchte ich, nur alte Positionen ausgetauscht, aber an der Sache wird sich nichts ändern.

Weiterhin hoffen die Initiatoren, diese Masse auch auf die Straße bewegen zu können. Das aber bezweifle ich stark. In Deutschland würde tausende auf die Straßen gehen wenn

  • der Benzinpreis stark ansteigt (hatten wir schon)
  • Fußball nur noch auf Premiere läuft (kommt bald)
  • Arbeitslosigkeit droht (läuft auch dauernd)

Aber Internetsperren? Aus meinem Bekanntenkreis habe ich schon die Erfahrung gesammelt, dass das Thema vielen sonst wo vorbeigeht. Es ist auch so schön unterschwellig und erinnert mich an den Aktionismus während und nach dem deutschen Herbst und nach den Terroranschlägen von 2001 in den USA. Populistische Themen dienen als Deckmantel für die Demontage des Rechts auf Meinungsfreiheit und der Freiheit der Presse.

Wo das hinführt?


Warum ich Repositories so liebe! – oder – Ich bin kein Missionar!

8. Mai 2009

Ein Freund kam gestern zum beichten zu mir. Kein außerehelicher Sex, kein Diebstahl und auch kein Mord war es, der ihn zu mir trieb. Dummheit war es.

Er erklärte mir, dass er OpenOffice für seine Tochter installieren wollte und so hat es im Internet gesucht. Für die Linux-Nutzer unter den Lesern muss ich anmerken, dass solches Vorgehen unter Windows-Nutzern so üblich ist. Man sucht im Internet nach Programmen, lädt die dann herunter und installiert diese danach. Nun kam der gute Mann auf eine Seite die auch OpenOffice zum Download anbietet. Er freute sich, klickte auf den Link zum download und wurde zur Angabe seiner Kontaktdaten inklusive Adresse aufgefordert. Ich wiederhole das nochmal: er wurde zur Angabe seiner Kontaktdaten inklusive Adresse aufgefordert. Da beging er die Dummheit und tat, was man von ihm verlangte. Dafür durfte er dann auch OpenOffice herunterladen.

Nach ein paar Tagen erhielt er dann Post mit einer Rechnung über 96€. Ich meine es war für das Bereitstellen der Daten oder so etwas ähnliches. Wahnsinn! Ein erwachsener, gebildeter Mensch fällt im 21. Jahrhundert auf so etwas rein. Wie kann man nur?! Das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch seine. Deswegen kam er zum Beichten. Aber erst, nachdem er dann Mahnungen und Drohungen von deren Rechtsanwalt bekommen hat. So dreist die Abzocker sind, so einfältig und naiv die Opfer. Leider dauert es immer recht lange, bis solche Verbrecher gestoppt werden.

“Wo bekommst du denn dein OpenOffice her?” fragte er mich. “Ich installier es aus einem Softwarekatalog. Da mach ich einen Haken dran und klick auf ‘Installieren’.” Er lächelte, wie Leute eben lächeln wenn Sie nur Bahnhof verstehen und ich erklärte ihm, dass ich Linux nutze und dort Software in sowas wie Katalogen, die man neudeutsch Repositories nennt, angeboten wird die von einem Team gepflegt werden. Er lächelte weiter und ich wechselte das Thema. Ich bin einfach kein Missionar.


Blog – Update

5. Mai 2009

Eben hab mich dazu entschieden für Tanja eine eigene Kategorie einzurichten und hab die Artikel auch entsprechend geändert. Die Gelegenheit habe ich auch dazu genutzt zwei Kommentare zu löschen die nur aus dem Wort “Mörder” bestanden aus dem Blog zu tilgen. Warum? Weil das nicht mal ein Kommentar war und ich so doof war darauf zu anwtorten. Wollte ich die Anzahl der kommentare erhöhen? Was immer mich geritten hat, meine Antworten und die beiden Kommentare sind weg.

Tja, hätte gerne hier noch ein paar weitere zeilen zu meinem Blog verfasst, aber ich muss jetzt weg die Welt retten.


Ohne Worte

5. Mai 2009

Ein sitzender Hase, Alf, ein Totenkopf, ein Flugzeug. All diese wunderschönen Dinge erblickte ich, auf einer Wiese liegend, Gras rauchend in den blauen Himmel starrend. Einfach nur geil. Die Wolken verwandelten sich während sie durch mein Blickfeld reisten. Manch eine blieb absolut ohne erkennbare Form, andere waren Meister der Metamorphose. Diesen dankte ich es mit einem breiten Lächeln auf meinem Gesicht. Die Welt war warm, schön, der Sommer stand schon in den Startlöchern und ich liebte mein Leben. Tief inhalierte ich den Rauch und hielt die Luft an. Tanja nahm mir den Joint ab. Sie lag auf dem Bauch, den Kopf auf die Ellenbogen gestützt und lächelte wie ein Engel in einem rosa Top. Meine Güte, wäre sie Rotkäppchen, ich hätte Sie glatt fressen können, so süß war sie.

Die Sonne erwärmte unsere Haut, der Wind streifte über uns ohne zu zerren. Tanja setzte sich auf, den Rücken zu mir gewandt und drückte den Joint aus. Sie blickte schweigend in die Ferne. Ihr Gesicht blieb mir verborgen doch ahnte ich ihr Lächeln. Wir waren glücklich. Hier und jetzt waren wir. Ich schloss die Augen und spürte bald, wie Tanja sich zu mir legte und ihre Nase meine Wange kitzelte. Ein wunderbares Gefühl.

Paradiesisch. Tanja, ich und der Rest der Welt.


Heimelige 1%

1. Mai 2009

Eben durfte ich auf heise lesen, dass ich zu eventuell elitären 1 Prozent Nutzern gehöre, die auf ihrem Desktop Linux als Betriebssystem nutzen. So jedenfalls, meint es Net Appilcations in ihrem Market Share Report. Ich schaue in mein Innerstes und frage mich, was mich daran bewegt. Bin ich nun raus aus dem Eck in dem die Nerds stehen? Bekomme ich nun weniger Pickel? Oder gar eine Freundin?

Auf der einen Seite freue ich ich für die Community und auf der anderen Seite habe ich Angst vor den Menschen die Linux nutzen, nur weil es “umsonst” ist. Ich sehe aber sicher mehr Vorteile darin, dass viele Menschen Linux nutzen, und zwar ohne nach deren Grund zu fragen, als dass ich Nachteile darin sehe, dass sie sich etwas bedienen, das sie kostenlos zu Verfügung gestellt bekommen. Mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, doch weiß ich sehr wohl, wie elitär sich manch einer fühlt, der keine Rodmond-Software auf seinem Computer laufen hat.

Letzten Endes wünsche ich mir, dass es einen gesunden Pluralismus bei den Betriebssystemen geben würde und die Menschn darüber mehr Informationen erhalten, ja geradezu wünschen würden. Doch bin ich mir ebenso bewusst, dass sicher 90% irgendetwas nutzen würden, damt sie ihre Bedürfnisse hinsichtlich Kommunikation, Spiele und wasweißichnoch befriedigen können.

OMG! Ich bin auch so ein elitärer Schnösel! Lasst die Windows-User Windows nutzen! Sie nutzen auch All-Inclusive Angbote, stören sich nicht an DRM, umgehen Kopierschutz ohne schlechtes Gewissen und glauben, dass es alles umsonst geben müsse was man nicht mit Händen greifen kann! Boing!

Egal, ich fühle mich wohl, bei den 1% Desktopnutzern und bin häufig hier im Fedora-Forum unterwegs. Also, wer mal helfen will die Statistik auf 2% zu erhöhen: immer hereinspaziert! Das gilt auch für die Windows-DAUs!

Update: Inzwischen hat auf Golem Wind davon bekommen.


Leyen = Laien?

26. April 2009

Frau von der Leyen hat hier ein Interview gegeben in dem sie uns erklärt, dass man sehr versiert sein muss um die DNS-Sperre zu umgehen und nennt es “etwas Technisches”. Naiv? Sicher! Ist die Frau versiert, was das Thema betrifft, das sie uns seit Wochen versucht zu erklären? Sicher nicht. Sie ist Laie und versucht Symptome der Kinderpornografie mit ebenso laienhaft verpacktem Zensurgebaren den restlichen Laien der Republik zu verkaufen.

Sie rechnet dann vor, dass 80% der Nutzer die DNS Sperre nicht umgehen könnten, die restlichen 20% aber “die sind zum Teil schwer Pädokriminelle”. Ich hab mir natürlich gleich um mich, einige Familienangehörige und Bekannte Sorgen gemacht. Schließlich gehört man zu den 20% Internetnutzern, die potentiell pädokriminell sind.

Den “Massenmarkt” und das “Massengeschäft” lässt sich so sperren meint Frau von der Laien, ‘tschuldigung Leyen. Warum sie sich nicht mit aller Kraft dafür einsetzt, dass die inzwischen bekannten Seiten mit kinderpornografischem Inhalt auf Servern mit Standorten innerhalb Deutschlands und der EU, wird sie leider nicht gefragt.

Die Antwort darauf wäre wohl fadenscheinig, lächerlich und traurig zugleich.


2011 – Surfen war früher, Diving ist angesagt!

24. April 2009

Der eine oder andere kann sich noch entsinnen. Deutschland im Sog der Weltwirtschaftskrise, Dieter Bohlen erlag während DSDS einem Herzanfall, Microsofts Umsatz schrumpfte erstmals, Wolfsburg wurde Deutscher Fußballmeister und die Deutschen surften noch durch das Internet. Das war 2009.

Heute wird aber “gedivet”. Man Spricht das lässig “gedaift” und meint damit so etwas wie abgetaucht, sich unterhalb des Wassers bewegen. Die ersten Internetsperren gegen Kinderpornografie sorgten dafür, dass eine technologisch führende Zensur-Infrastruktur mit Steuermitteln entwickelt wurde, die weitaus besser und schneller funktionierte als das ein paar Jahre zuvor entwickelte Maut-System. Zwar wurden dadurch nachweislich nicht weniger Kinder Opfer von Kinderpornografie, doch viele Kinder und Erwachsene wurden Opfer der Zensur.

Die ersten Opfer waren wohl diese Menschen, die einfach mal sehen wollten, was auf den “Schwarzen Listen” sich verbirgt. So ist das eben, wenn man etwas verbietet. Die Listen kursierten in Tauschbörsen und wurden von Piratenseiten außerhalb Deutschlands schnell und weit verbreitet. Das Leck im BKA wurde niemals gefunden. Beharrlich hält sich der Verdacht, dass die Listen absichtlich veröffentlicht wurden um die Schlagkräftigkeit unter Beweis zustellen. Durch Neugier oder die Neigung zur Rebellion getrieben wurden ein paar der Seiten angesurft, die auf diesen Listen zu finden waren, das “Stopp” wurde geflissentlich beiseite geklickt und dann wurde gestaunt, sich geekelt und was wohl sonst noch in den Menschen vor sich ging.

Gleichzeitig liefen schon die Auswertungen im BKA von wessen Anschluss dort auf die verbotenen Seiten zugegriffen wurde. Bis zum Ende des Jahres 2009 kam es zu mehreren tausenden Anzeigen und Festnahmen. In vielen Unternehmen wurden PCs und sogar Server beschlagnahmt, weil die Mitarbeiter in der Mittagspause mal sehen wollten, was neu zu den verbotenenen Seiten dazu gekommen war.  Dadurch verschlimmerte sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland dramatisch und man sah sich gezwungen die Infrastruktur an China zu lizensieren, welches ein natürliches Interesse daran hatten.

Die negative Berichterstattung in der Presse zu den Vorgängen um die Internetsperren und den von Frau von der Leyen eingerichteten Denunziationsseite www.DE-NUNZ-IA.de konnte zwar nicht eingeschränkt werden, doch wurden Anfang 2010 die großen Online-Tageszeitungen auf die Liste der BKA gesetzt und der Zugriff darauf auch erst einmal mit einer Androhung von Schutzhaft versehen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte die Bundesregierung zwar noch immer nicht nachweisen um wie viele Fälle Kinderpornografie zurückgegangen war, doch wurde inzwischen mit der Lizenzierung der Zensur-Technologie für Staaten wie Russland, Frankreich, Iran, Afghanistan, Schottland und Melmac sehr viel Geld verdient. Die Zeitungen machten dicht und die Reporter flohen zum Großteil nach Panama, da dort die Pressefreiheit in hohem Maße geachtet wird. Bis März 2011 stieg der Bevölkerungsanteil der Journalisten auf irrsinnige 65% an.

Die Menschen, die weiterhin ohne Einschränkungen sich Informationen im Internet beschaffen wollten nutzten verstärkt ein neu entwickeltes Netz aus Proxy-Servern, die wie in Peer-Netzen organisiert waren. Firefox und Opera wurde noch 2009 so gepatcht, dass standardmäßig diese Option aktiviert war um die Nutzer zu schützen. Das “diving” war geboren, das “surfen” zu gefährlich. Microsoft weigerte sich beharrlich noch bis Ende 2010 ein entsprechendes Angebot anzubieten, musste dann aber ein solches doch nachliefern nachdem der Marktanteil des Internet Explorers auf unter 10% gefallen war. Experten streiten noch immer darüber, ob der Marktanteil durch einen Wechsel der Nutzer zu einem anderen Browser geschrumpft war, oder ob die Nutzer einfach keine Möglichkeit mehr hatten, da sie ab 2010 auch mit jahrelangem Internetverbot belegt worden waren, sollten sie eine solche “Schwarze Seite” aufgerufen haben.

Auch ich schreibe hier von der Mitte Amerikas auf meinem Eeeeee 2046 und hoffe irgendwann wieder in meine alte Heimat, das freie Deutschland, zurückkehren zu können.


Was wirst du tun?

9. April 2009

“Was wirst du tun? Was wirst du tun, wenn du allein bist?”

Tanja schaute mir nicht in die Augen. Sie saß mir wie immer am Tisch in der Küche gegenüber. Gerade hatte ich ihr Kaffee eingeschenkt und mich gesetzt. Rechtzeitig, wie mir schien. Jede Erwiderung würde uns weiter entzweien. Ich war zu feig, diesen Schritt jetzt zu gehen.

“Du würdest sicher bald wieder jemanden finden. Das musst du ja. Sonst würdest du platzen.”

Sie lachte laut und künstlich. Leckte sich den mit Marmelade verschmierten Finger ab. Sie sah auf den Teller.

“Ich kenne dich, du brauchst jemanden. Willst nicht alleine sein. Hauptsache du bist nicht alleine, nicht wahr?”

Nun sah sie mich an. Ihre Augen waren rot. Sie hatte geweint, war traurig, war wütend und betrachtete mich sowohl als Täter als auch als Opfer. Ich überlegte nicht lange was ich tun sollte. In dieser Situation gab es keine Chance zu entkommen. Ich war umzingelt, sie in der Überzahl. Ich ließ sie also herankommen.

“Sag mir sofort, was du denkst!”

Ihre Augen funkelten nun und ihre Hand, die das Messer hielt, schien kein Blut mehr inne zu haben, so fest hielt sie es. Da war die Vorlage. Eine wunderbare Fügung Gottes. Kaum drei Sätze weit und schon gab sie mir die Peitsche in die Hand.

“Clausewitz. Ich habe mich daran erinnert was er in seinen Schriften mit Namen ‘Vom Kriege’ im sechsten Buch in Kapitel 25 schrieb.”

So einfach wollte sie es mir jedoch nicht machen. Se wollte nicht darauf eingehen wie ich es im Sin hatte. Doch hatte ich sie längst in meinem Netz gefangen.

“Was hat das mit uns zu tun? Was hat das mit meiner Frage zu tun?”

Sie fragte es nicht, sie schrie es. Ich nippte an meiner Tasse und nahm mir ein Brötchen. Ohne aufzublicken begann ich zu reden während ich mir Marmelade auf das Brötchen strich.

“So ist das bei uns. Du stellst mir eine Frage, ich antworte und du willst oder kannst nicht verstehen was ich sage. Ich bin es leid dir alles immer und immer wieder vorzukauen. Ich bin weder dein Vater noch dein Lehrer, bin nicht dein Pfarrer dem du beichtest noch dein Freund. Ich bin nur noch ein Andenken an eine vergangene Zeit die du nicht loslassen willst.”

Ich stand auf und blickte sie von der Seite an. Sie war wie versteinert. Ich nahm den Schlüssel von der Theke und ging zur Tür.Ich drehte mich noch einmal um.

“Clausewitz steht im Bad, wenn du ihn lesen willst. Hilft dir im Moment sicher mehr als diese beschissenen Beziehungskistenbücher die du dir reinziehst. Vom Lesen alleine wird nichts besser.”

Das Schloss krachte als die Tür schloss. Würde sie weiterhin nur lesen? Ich nicht, ich würde das Gelesene in unserer Beziehung nutzen. Auch Clausewitz.


Flashback

9. April 2009

Da sitze ich und höre Musik. Habe sie selbst aufgelegt. Sitze da und staune.

Es ist warm. Ich habe die Fenster leicht geöffnet, die Jalousien sind unten. Ich will nur die Luft, nicht die Nacht hereinlassen. Und da sitze ich, höre Musik und staune. Die

Lieder sind alt, einige Beziehungen alt. Tausende Tage ist es her, da ich die Platte als LP auf meinem Plattenspieler laufen ließ. Seite 1, dann Seite 2. Seite 1 wieder, Seite 2 noch einmal. Das ganze wieder von vorne. Manchmal auch einfach die Wiederholung eingeschaltet und die knapp zwanzig Minuten Musik wiederholten sich bis ich eingeschlafen war.

Jetzt höre ich die Lieder und ich spüre die Gefühle von damals. Es ist keine Erinnerung, kein schemenhaftes Entsinnen an einen Vorgang. Flashback. Ich fühle was ich damals gefühlt habe. Ich weiß zwar, dass meine Gefühle keine Reflektionen in der Vergangenheit mehr auslösen können, doch spüre ich die Einsamkeit, dieses Gefühl, allein und unverstanden zu sein, so intensiv, dass mir die Erkenntnis fast die Luft raubt. Woher, verdammt, kommen diese Gefühle von denen ich mir sicher war, dass darüber Gras gewachsen war?


Wie es ist.

2. Februar 2009

Wie es ist, die Frische des Kusses zu spüren, diese unbekannte herbeigesehnte Empfindung. Auf kalter Bank sitzen, sie mit kalter Hand berühren, ein Streicheln, das sie nicht die Kälte meiner Hand spüren lassen soll.

Wie es ist, wenn ich versuche jede Ihrer Gesten, ihre Worte und Wärme, jeden Augenblick mit ihr tief in mich verewigen zu wollen.

Wie es ist, daran kann ich mich manchmal erinnern. Dann lächle ich.